Rhakshazar gegen einen guten Zweck abzugeben

Ich habe hier ein neues, noch eingeschweißtes Exemplar des Buches der Helden für Rakshazar, dem Sword&Sorcery Rieslandprojekt für DSA im Schrank stehen und brauche es nicht mehr. Und neben diversem Stress passieren gerade auch sehr schöne Dinge in meinem Leben und ich möchte davon etwas zurückgeben.

Ich möchte mein Rakshazar Hardcover (OVP) jemand anderem zukommen lassen und ihr müsst mir dafür nicht einmal Geld überweisen!

 

Der Deal geht so: Ich gebe euch das Buch und ihr spendet dafür an eine gemeinnützige Organisation eurer Wahl.

Welche, ist mir völlig egal, sucht euch etwas aus, was ihr für sinnvoll haltet und was unter “gemeinnützig” fällt. In einer Woche, also nächsten Freitag um 19:00 Uhr bekommt derjenige den Zuschlag, der bis dahin am meisten geboten hat. Derjenige spendet dann und schickt mir per Mail einen Scan oder ein Foto des Spendenbelegs, zusammen mit seiner Adresse. Ich schicke dann das Buch auf die Reise. Ja, das ist nicht ganz betrugssicher und ja, ihr würdet euch theoretisch ins eigene Fleisch schneiden, falls ihr diesen Beitrag weiterverbreitet. Aber ich hoffe da auf eure Anständigkeit.

 Gebote bitte nur hier in den Kommentaren und nicht über diverse andere Kanäle :)

Wer erstmal schauen will, kann sich das Werk auch als PDF herunterladen, nebst diversen anderen coolen Sachen der Riesland Macher.


Nur weil wir rollenspielen, haben wir nicht dasselbe Hobby

Ich bin gerade ein bisschen mopperig. Denn irgendwie scheint eine von mir als ausgestorben empfundene Seuche gerade wieder umzugehen: Das Besserspielertum. In letzter Zeit lese ich immer wieder Kleinigkeiten und Nebensätze, die mich zornig die Faust vor dem Monitor ballen lassen. Zuletzt die Teilzeithelden in ihrer Beitragsankündigung für die Mummy Rezension auf RSP Blogs… Den Rest des Beitrags lesen »


Aus den Tiefen des Goblinbaus: Die LotFP Runde

Nächsten Monat spielt unsere OSR Online Runde seit genau zwei Jahren ziemlich regelmäßig, was ich unglaublich AWESOME finde! In meinen Augen ist es daher an der Zeit, mal ein wenig aus dem Nähkästchen bzw. eben “aus den Tiefen des Goblinbaus” zu plaudern und zu erzählen, was an dieser Runde so toll für mich ist.

Online RPG als technische Grundlage

Machen wir uns besser nix vor: OSR Zeug war und ist eine Randerscheinung in Deutschland. Dafür Spieler zu finden, ist gar nicht so einfach. Mit dem Launch von Roll20 und Google+ Hangouts gibt es aber mittlerweile attraktive Möglichkeiten, online zusammen zu spielen. Davon ab ist auch aktuell meine Zeit fürs Rollenspiel leider begrenzt – und die Zeit, die ich habe, stecke ich lieber ins eigentliche Spiel als in Fahrtzeiten. Wir spielen also mit Roll20 und Skype. Über Roll20 lässt sich v.a. sagen, dass es für uns wunderbar funktioniert. Es ist in manchen Punkten umständlich, aber im Laufe einer längeren Kampagne fallen diese Punkte nicht ins Gewicht. Um kurz einen One-Shot zu spielen, ist es ein bisschen zu viel. Wir haben in unserer Kampagne alle Charaktere, NSC, Karten etc. drin, ein Gruppenforum sowie ein (auswärtiges) Wiki runden die Sache ab. Es ist schlicht bequem, so zu spielen.

Die SC im knallharten Duell mit einem amphibischen Dämonen

Die SC im knallharten Duell mit einem amphibischen Dämonen

Sandboxing

Onlinerunden haben das Problem, öfters mal wechselnde Spieler zu haben. Auch bei uns hat sich ein harter Kern herauskristallisiert, der immer mal wieder von weiteren Spielern ergänzt wird. Das ist von Beginn an so angelegt gewesen. Allerdings hieß das auch: Ein Fokus auf Charakterplot ist doof. Stattdessen haben wir mit einer schlichten Karte voller Möglichkeiten begonnen, auf die alte BECMI Module, Zeug für LL, LotFP, DS und noch so einige weitere Quellen verteilt wurden. Dann noch einige Reiche skizziert (im Nordwesten Elfen, im Südwesten Zwerge. Nordosten unbekanntes Land) und schon startete die Gruppe. Das hat sich als wunderbare Möglichkeit erwiesen, einerseits immer was zu tun zu haben, andererseits soviel Charakterspiel zu erlauben, wie man wollte und vor allem flexibel auf neue Gruppenmitglieder reagieren zu können.

Player Empowerment

Wat? PE in einer Oldschool Runde? Ticken die Goblins noch ganz sauber? Doch, das klappt. Da das Setting nur grob skizziert war, konnten und sollten Spieler ihre Ideen mit einbringen.  Die zum Dauerbrenner gewordene Gottheit Farselbart (alte zwergische Gottheit, von Menschen übernommen, Handwerk und Braukunst) ist so entstanden, weil der Spieler eines Klerikers eben einen Gott brauchte und den schnell zusammengezimmert hat. Und die kulturellen Gewohnheiten der Zwerge sind auch alles andere als mein alleiniger Verdienst. Sicherlich, es hält sich in Grenzen mit dem PE, wie für eine Sandkiste recht typisch. Aber grundsätzlich sollen Spieler an der Weltgestaltung teilhaben und tun das auch. Ich halte das für einen Grundpfeiler dieser Kampagne. Dadurch wurde das Setting im Lauf der zwei Jahre weiter spezifiziert und mittlerweile haben wir eine Kosmologie, diverse Gruppierungen, Gottheiten, Orte, Eigenheiten der Nichtmenschen und grobe Ideen, was jenseits der Grenzen unserer Sandkiste liegt und vorgeht.

Keine Geheimnisse

Es gibt keine Geheimnisse im Setting für die Spieler. Alle “Spielleiterinformationen” sind offen zugänglich, ebenso alle Settingabsprachen. Ohne dieses Wissen könnten die Spieler ja auch gar nicht vernünftig empowered werden. Improvisation im Nichts ist keine Improvisation, sondern Stümperei, zumindest widerspricht es meinem Verständnis dieses Begriffs. Natürlich wissen die Spieler nicht, was konkret hinter jedem Plothook oder jeder Dungeontür steckt. Aber sie wissen, wie die Welt für ihre SC erscheint und wie die Welt tatsächlich tickt. Allerdings sind diese Infos ausgelagert. Wer sie haben möchte, kann lesen. Wer sich lieber überraschen lassen möchte und das Setting Stück für Stück entdecken will, kann das ebenso tun.

Großartige Spieler, die sich auf den Stil einlassen

Ich muss es einfach mal sagen: Liebe Kerngruppe, ihr seid so großartig! Ihr habt dauernd irgendwelche coolen Ideen, startet große Projekte, baut Dörfer, legt Handelsabkommen fest – ihr habt einfach haufenweise Ideen ganz abseits einer SL-Bespaßung. Ihr rockt!

Kombiniere "Umgestürztes Regal" und "Ölfläschchen" zu "brennende Barriere". Guybrush Threepwood wäre stolz auf die Jungs!

Kombiniere “Umgestürztes Regal” und “Ölfläschchen” zu “brennende Barriere”. Guybrush Threepwood wäre stolz auf die Jungs!

Weird-Gonzo-Kitchensink-Sword&Sorcery-Lovecroftian-LotR-Style

Das trifft es wohl ganz gut. In diesem Setting gibt es recht tolkienesque Ecken und Völker. Es gibt aber auch Städte, die an Lankhmar erinnern. Es gibt Space Elfen und cthuloide Wesen und Artefakte. Es gibt einfach so ziemlich alles, was grob passt und ich behalte mir als SL einfach für die eigene Überraschung vor, fremde Zufallstabellen zu nutzen und zu schauen, wie ich das, was da kommt, eingebaut bekomme. In meiner Wahrnehmung erhöht das ziemlich den Sense of Wonder, die Überraschung der Spieler, womit sie es jetzt wieder zu tun haben. Und bisher hat es immer geklappt, alles organisch einzufügen.

Sicher, diese Kampagne ist offen und hat viele verschiedene Elemente. Aber ich glaube, wir haben eine super Kampagne erdacht. Klar, der Stil mag nicht jedem schmecken, aber er funktioniert.


VORNHEIM kriegt ihr und bezahlt, was ihr wollt!

Im Zuge der Veröffentlichung des neuen D&D und weil Zak S. da mit drin hängt, gibt es dieses geniale City Kit bis Mittwoch auf DrivethruRPG.com auf einer pay what you want Basis. Ich kann gar nicht genug sagen, dass ihr euch das Ding krallen solltet. Ich zitiere daher einfach mal ein Zitat eines großen Mannes der sich in letzter Zeit viel zu wenig mit Labyrinth Lord und Konsorten beschäftigt (Moritz, ich schaue auf dich!): KAUFEN! KAUFEN! KAUFEN!

Link zum Drivethru Angebot

 


Die Editionen von Lamentations of the Flame Princess

Ein weiterer Artikel zum RPS Blogs Karneval “Neue Edition, was nun?”

Lamentations of the Flame Princess hat wohl nicht nur einen der umständlichsten Titel in der Geschichte des Rollenspiels, sondern mittlerweile auch ein paar Versionen auf dem Buckel. Den Rest des Beitrags lesen »


Neue Version – was nun?

Dieser Beitrag ist Teil des RSP Blog Karnevals, diese Monat von Zornhau organisiert!Logo_RSPKarneval_500px

Laut Eingangsbeitrag soll es bei diesem Karneval um die Frage gehen, wie man denn mit dem Wechsel von RPG Editionen umgeht oder umgegangen ist, ob neu immer besser ist und was sonst noch so zu dem Thema gesagt werden kann.

(Dieser Blog dreht sich großteilig um Spiele aus der OSR Familie. Euch ist schon klar, was ich letztlich auf die Frage antworte, ob neue Editionen immer besser sind? Naja, wartets ab.) Den Rest des Beitrags lesen »


Blog Schnitzeljagd zum DRP

Blog Schnitzeljagd!

Eine Schnitzeljagd anlässlich des DRP

Gerade wurde der Deutsche Rollenspielpreis verliehen (http://www.deutscher-rollenspielpreis.de/2014/06/16/die-verleihung-des-deutschen-rollenspielpreises/), und die Jury des Preises hat Preise gestiftet, die man hier gewinnen kann.

1. Preis: Eine Originalzeichnung von Mia Steingräber
2. Preis: Ein Buchpaket von Feder & Schwert

Iskir

Gewinnt diese Originalzeichnung von Mia Steingräber

Alles was ihr dafür tun müsst, ist ein kleines Rätsel zu lösen. Ihr findet auf verschiedenen Blogs im Laufe des Tages kleine Rätsel, durch die ihr einzelne Buchstaben erhaltet. Die müsst ihr dann nur noch sortieren.

Bevor ihr mein Rätsel bekommt: Hier erstmal die Liste der weiteren Blogs, alle weiteren Infos bekommt ihr auf der Seite des Deutschen Rollenspielpreises.

 

So, dann auf zum Rätsel, passend zum Goblinbau natürlich in die Geschichte des Rollenspiels und alte Spiele Bezug nehmend!

Es geht um … *bambambambaaaaaaaam*… Greyhawk!

 

Welcher Charakter von Rob Kuntz begann als böser Zauberer in den Dungeons von Greyhawk, bevor er zum Gefolgsmann Mordenkainens und später zum SC wurde? Der Lösungsbuchstabe ist der letzte Buchstabe seines Namens!

 

Viel Glück und viel Spaß beim rätseln und bei der Schnitzeljagd!

 


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 26 Followern an