Trolle, überall Trolle!
Veröffentlicht: Mai 31, 2013 Einsortiert unter: Dungeons And Dragons, LabLord, LotFP, Material, Oldschool Gaming, Uncategorized, Wochenanfang Monster Show | Tags: Karneval, Monster, OSR, RSP Karneval, Troll, Trolle Schreibe einen Kommentar »Ich muss es einfach mal zugeben: Ich mag Trolle. Die sind einfach coole Monster und deshalb der Inhalt meines zweiten Beitrags zum RPS Blogs Karneval im Juni mit dem Thema Monster. Organisiert wird dieser übrigens vom Blogkollegen bei Drømte mig.
Also, Trolle. Ein Blick in die Rules Cyclopedia verrät, was einen Troll bei BECMI und den meisten anderen D&D Varianten so auszeichnet. Er ist groß, selten und fressen erstmal alles, was irgendwie nach Fleisch aussieht. Trolle haben eine Regenerationsfähigkeit, die nur per Feuer und Säure zu umgehen ist, was die Burschen extrem zäh macht, wenn man sich nicht vorbereitet. Gleichzeitig ist der Troll eines der Fantasy Monster, das wohl in Aussehen und Verhalten kaum einheitlich zu finden ist. Eine Suche auf DeviantArt zeigt das, erst recht, wenn man noch den Wikipediaeintrag über den mythologischen Troll danebenstellt. Daher ist es eigentlich recht schade, nur einen Troll in der RC vorzufinden. Ich nehme mir deshalb vor, das hiermit zu ändern und ein paar Subspezies vorzustellen (Werte für Labyrinth Lord).
Ein SL, eine Welt, eine Kampagne
Veröffentlicht: März 21, 2012 Einsortiert unter: RPG allgemein, Uncategorized | Tags: Exploration, Kampagne, Kampagnenspiel, Sandbox 5 Kommentare »Zitat Zornhau aus dem RPS Blogs Forum:
Ein Spielleiter, (mindestens) eine Welt, (s)eine Kampagne.
Ohne jetzt auf den größeren Kontext einzugehen, in dem dieses Zitat entstand, nutze ich es als Aufhänger. Der SL, der sein Setting verwaltet und “seine” Kampagne spielt. Das ist scheinbar ein Relikt aus der “guten alten Zeit”. Ich kanns nicht genau sagen, denn ich war nicht dabei und wir haben so gut wie immer in fertigen Settings gespielt. Aber Zornhau sagt das so, auch James Raggi scheint sowas im Hinterkopf zu haben, zumindest legt der LotFP Referee Guide das nahe. Aber mal ganz losgelöst von Old- und Newschool und dem ganzen Kram: Ich frage mich, ob das nicht eigentlich eine coole Sache wäre und warum es heute anders ist. Und mir fallen spontan ein paar Sachen dazu ein. Den Rest des Beitrags lesen »
Summoner Wars Epidemie
Veröffentlicht: Februar 18, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: card game, Karten, Kartenspiel, MCG, Summoner, suwa, Vassal, Wars Schreibe einen Kommentar »Eine kartenbasierte Epidemie namens Summoner Wars grassiert momentan durch meinen erweiterten Bekanntenkreis und hat mich mittlerweile auch angesteckt. Gleichzeitig gibt es noch immer haufenweise “Was’n das? SuWa?”-Fragen. Also räume ich in einem frühabendlichen Anfall von Schreibwut mit der Unwissenheit auf.

Summoner Wars ist ein Tabletop Card Game von Plaid Hat Games, das vor kurzem ins Deutsche übersetzt und hierzulande von Uhrwerk vertrieben wird. Wer jetzt an Magic: The Gathering denkt, liegt zumindest nicht gänzlich falsch. Es ist eines dieser kleinen Fantasykartenspiele mit lustigen Goblins, Elfen und Zwergen, deren Bilder von diversen Zahlenfeldern umgeben sind. Im Gegensatz zu MTG ist es aber kein Sammelkartenspiel. Der Spieler kauft sich ein Armeeset, ein Einsteigerset oder das Master Set und hat alle nötigen Karten in der nötigen Menge. Keine Booster. Für mich ist das schonmal ein Pluspunkt, weil ich irgendwann meine MTG Phase wegen zunehmender Genervtheit bezüglich des Boostersammelns über hatte.
Es gibt aktuell von Uhrwerk die beiden Einsteigersets “Gildenzwerge & Höhlengoblins” und “Phönixelfen & Tundraorks”. Beide kommen mit den Regeln, dem Spielbrett, Würfeln und Wundmarkern daher. Wer beide Sets besitzt, kann Viererduelle spielen, wer nur eines hat, kämpft Mann gegen Mann im Einzelduell. Im englischen Original gibt es darüber hinaus noch elf weitere Fraktionen und ein paar Erweiterungen mit neuen Einheiten für bestehende Decks.
Jetzt aber zum Spiel:
SuWa wird auf einem Spielfeld mit 6×8 Kartenfeldern gespielt. Die Spieler legen die Startaufstellung ihrer Fraktion aus (Den Beschwörer, eine Mauer, ein paar reguläre Einheiten) und werfen einen W6 um den ersten Zug. Darauf folgen diverse Phasen (Ereignisse ausspielen, Bewegung, Angriff, Magie). Ziel ist es, den gegnerischen Beschwörer auszuschalten. SuWa kommt dabei überraschend taktisch daher. Ein paar Dinge, die der Spieler im Auge behalten muss:
- Neue Monster betreten das Spielfeld an einer ausgelegten Mauerkarte. Hat man keine Mauern auf dem Feld, kann man keine Monster beschwören.
- Diverse Einheiten, diverse Sonderregeln.
- Ein Angriff wird über W6-Würfe ausgeführt, 3+ gilt als Erfolg. Ein Angriff kann also auch schiefgehen.
- Getötete Einheiten gehen in den Magiepool ein, mit dem man Monster beschwört. Es kann durchaus nützlich sein, eigene Einheiten anzugreifen, um den Pool zu vergrößern oder Platz zu schaffen
Gestern fiel die Beschreibung, SuWa sei so ähnlich wie Magic und Schach in einem. Das ist nicht die schlechteste Erklärung, die man für das Spiel nutzen könnte. Die Fraktionen sind untereinander ausgeglichen, es gibt keine Überflieger, soweit ich das bisher sehen kann. Ein Spiel bleibt bis zum Ende hin spannend, eine gute Ereigniskarte, ein zum passenden Zeitpunkt beschworener Champion kann die Chancen nochmal ziemlich ändern. Es ist aber nicht allzu glücksabhängig. Ein guter Spieler wischt mit eine Anfänger den Boden auf.

Die Regeln sind ziemlich einfach und innerhalb von 20 Minuten gelesen und verstanden. Ansonsten kann man sich das ganze auch während einem Spiel gut erklären lassen – learning by doing funktioniert hier. Es braucht allerdings spätestens bei vier Spielern einen großen Tisch, um zwei Spielpläne nebeneinander unterbringen zu können.
Wer jetzt unentschieden ist, ob SuWa was für ihn ist, kann das englische Regelheft als PDF hier herunterladen und sich alles nochmal genauer anschauen. Auch die Karten selbst kann man sich auf der HP von Plaid Hat Games ansehen.
Außerdem gibt es mit VASSAL ein Freeware Programm, mit dem sich SuWa auch online spielen lässt. Es braucht zugegebenermaßen ein paar Minuten Einarbeitung, aber es ist nicht unüberwindbar. Es sind meist ein paar Spieler online, womit einem Spiel zwischendurch nicht viel im Weg steht. Aber beachtet bitte, dass eine Stunde schon eine normale Zeit für eine Partie SuWa darstellt.
So, und das ist Summoner Wars. Die Epidemie, die gerade grassiert. Ich muss zugeben, dass mich lange kein Kartenspiel mehr wirklich gefesselt hat, aber SuWa ist richtig cool. Für ein Online Match stehe ich natürlich zur Verfügung
Mittlerweile habe ich auch Vassal kapiert und letzte Regelunklarheiten beseitigt. Also Hopp! Einsteigerset kaufen, losspielen und wenn keiner da ist, online kommen!
[Status] Zwischenbericht
Veröffentlicht: Februar 17, 2011 Einsortiert unter: Heroic East, Uncategorized 2 Kommentare »So, momentan geht es nicht so weiter, wie es zu Beginn dieses Blogs war. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen möchte ich die Kung Fu Regeln vernünftig umgesetzt wissen, bevor ich mich mit anderem Kram beschäftige. Dafür brauche ich aber ein bisschen Zeit, um Zornhaus Vorschläge nochmal genauer anzugucken, wo es nötig ist auf meine Vorstellungen zu drehen und das dann in einen Artikel zu gießen. Die Zeit habe ich gerade aber nicht, weil Prüfungszeit ist und meine Bachelor Arbeit geschrieben werden will. Die Zeit die ich habe, verwende ich dann auch noch ganz gern zum eigentlichen Rollenspielen, weniger zum einsamen Settingschreiben. Aber das heißt ja nicht, dass das Setting nicht weiter Form annimmt. Ich habe meine Reihenfolge, was ich als nächstes zu Papier bringe. Der Pugangaurim Artikel braucht auch nochmal ein bisschen Struktur, dann brauche ich eine provisorische Karte, ein paar Monster, Magie.. es gibt genug zu tun und es kommt, sobald die Zeit wieder ein bisschen mehr Beschäftigung mit dem Heroic East zulässt.
So long,
Tarin
Herkunft: Pugangaurim
Veröffentlicht: Februar 8, 2011 Einsortiert unter: Heroic East, Uncategorized Schreibe einen Kommentar »Die Beschreibung hatten wir ja schon im letzten Artikel. Daher kommen hier nur die noch fehlenden regeltechnischen Werte für einen SC aus dem pugangaurischen Grenzgebiet.
BoL:
Gaben:Fährtenlesen im Waldland, Feines Gehör, Magiegespür, Scharfe Sicht, Immun gegen Krankheiten, Entfesselungskünstler
Schwächen: Analphabet, nicht vertrauenswürdig, feingliedrig, verstörend, süchtig, Morgazzons Fluch (benötigt noch settingspezifischen Titel)
PDQ:
Qualities: Kennt den Dschungel, Charmcraft*, Sorcery*, geschärfter [Sinn], widerstandsfähig, beweglich wie eine Schlange
Schwächen: Exot, schwächlich, kennt Niemanden, verstörend, süchtig, Wahnsinn(muss IT spezifiziert werden)
Anderes: Sword&Sorcery Welle?
Veröffentlicht: Februar 5, 2011 Einsortiert unter: Uncategorized 6 Kommentare »Ein Beitrag, der mal nichts spezifisch mit dem Heroic East zu tun hat, zumindest nicht mit ihm allein.
Seit einiger Zeit scheint es in Deutschland eine regelrechte Sword&Sorcery Welle zu geben. Barbarians of Lemuria wurde übersetzt und wurde, zumindest in meiner Wahrnehmung, gut angenommen. Auch die englische Version tauchte vorher natürlich in diversen Foren auf. Unter den Sttingbastlern scheint das Genre auch gefragt zu sein. So gibt es für DSA schon seit einigen Jahren mit dem Riesland Projekt einen Sword&Sorcery Hintergrund für Dere und im Tanelorn probierte sich Mann ohne Zähne an einem S&S Aventurien. Dann reiht sich bei RSP-Blogs mindestens noch Cimorra in die Riege der Sword and Sorcery Settings. Conan D20 wurde vor einiger Zeit diskutiert, auch mit Solomon Kane für Savage Worlds findet sich ein weiteres Spiel des Genres relativ einfach erwerbbar bei den meisten deutschen Händlern. Jaws Of The Six Serpents ist zwar noch nicht allzu oft genannt im deutschsprachigen Raum, das zugrundeliegende PDQ dagegen erhält dagegen gerade eine Menge Beachtung. Wenn das System weiter bekannter wird, dürfte auch Jaws weitere Verbreitung finden. Barbaren! nimmt das Thema der barbarischen Helden zwar mit Humor, aber findet sich auch bei Onlinehändlern und den Local Dealern. Geht man über den RPG Bereich hinaus, erlebt die Sword and Sorcery im Comicbereich eine Renaissance. Original bei Dark Horse, deutsch bei Panini erscheinen Comics zu Conan, Red Sonja, Elric, Kull und Solomon Kane.
Für mich scheint es so, als würde das Genre eine unerwartete Wiederbelebung erfahren. Und da kann ich nur sagen: Großartig! Welches Genre würde sich besser eignen für echte Helden, große Geschichten und gefährliche Begegnungen im RPG? Klar, das kann ich auch mit vielen anderen Sachen haben, aber die S&S bringt es einfach auf den Punkt. Männer und Frauen, die sich mit ihrer ganzen Kraft ihren Platz in der Welt erkämpfen und die das Potential haben, diese Welt von Grund auf zu verändern, mit nichts weiter als dem Schwert in ihrer Hand und ihrem Willen. Was braucht es mehr, um eine gute Rollenspielsitzung zu bestreiten?
Ich bin begeistert und behalte die Sache weiter im Auge. Man muss bei Rollenspieltrends ja am Ball bleiben
Grüße aus dem heldenhaften Osten,
Tarin
[www.thecimmerian.com] Bildmaterial zu Khitai
Veröffentlicht: Februar 1, 2011 Einsortiert unter: Heroic East, Uncategorized Schreibe einen Kommentar »Auf http://www.thecimmerian.com finden sich gerade eine Menge Bilder und Geschriebenes zum hyborischen Khitai. Da Khitai u.a. zu meinen Inspirationsquellen gehört, will ich diesen Link nicht vorenthalten:
http://www.thecimmerian.com/hyborian-gazetteer-khitai-part-one/
Der Tiger ist jetzt nicht unbedingt meins, die anderen Bilder finde ich aber recht stimmig.
Überlegung: Cthuloides
Veröffentlicht: Januar 31, 2011 Einsortiert unter: Heroic East, Uncategorized Schreibe einen Kommentar »Durch Howard und Lovecraft hat der Cthulhu Mythos ja eine gewisse Verbindung zur Urfassung der Sword&Sorcery. Wesen, die nicht sein dürfen und namenlose Schrecken passen ja auch einfach wunderbar in eine wilde, ungezähmte Welt, in der finstere Zauberer mit Dingen hantieren, die sie längst nicht verstehen und in der die Menschen dunklen Göttern in der einen oder anderen Form huldigen. Dummerweise bezieht sich diese Verknüpfung von S&S und Mythos zumindest für mich auch immer auf das hyborische Zeitalter und damit explizit auf Howard. Trotzdem ist das Konzept einfach zu reizvoll, als dass ich es einfach ignorieren könnte. Das Wissen der Alten, das von den Liu Dai gehütet wird – Mythoswissen? Ganhor, der Drachengott, selbst ein finsteres Wesen aus uralter Zeit, einer anderen Dimension, von den Sternen? Die Zeit, in der die Götter auf Erden wandelten. Es ist so leicht einzuarbeiten. Dennoch passt der Mythos nach HPL einfach nicht. Heroic East ist ein Fantasysetting ohne Bezüge zur realen Welt. Der Witz bei Howard und Lovecraft war ja auch die Verbindung zweier Erdzeitalter. Andererseits lohnt es sich natürlich immer, vorhandene Klischees zu bedienen, gerade im S&S Genre. Warum also nicht tiefe Wesen, Yog Sototh und R’Lyeh? Fragen über Fragen. Fakt ist, dem Setting täte der Mythos gut. Nur die Form ist noch unklar.
Wer diskutieren möchte, gern hier oder auch im RSP Blogs Forum:
http://forum.rsp-blogs.de/index.php/topic,295.0.html
Ein typischer Charaker: PDQ-Fuan
Veröffentlicht: Januar 29, 2011 Einsortiert unter: Heroic East, Uncategorized Schreibe einen Kommentar »Und dann nochmal in der Version nach Jaws of the six Serpents:
Fuan von Yun Ganhor
Geboren in Yun Ganhor
Qualities:
Tempelwächter: Good (2)
Eins mit der Klinge: Expert (4)
Weit gereist: Expert (4)
Entschlossenheit: Good (4)
Sohn eines Händlers: Good (2)
Loyal: Good (2)
Hitzkopf: Poor (-2)
Ausrüstung:
Schwert der Tempelwache: Average (0)
Ein Beutel Münzen: Average (0)
Fortune Points: 1
So, das lass ich jetzt mal einen Tag ruhen und mache mir morgen Gedanken darum, was mir besser gefällt.
Ein typischer Charakter
Veröffentlicht: Januar 29, 2011 Einsortiert unter: Heroic East, Uncategorized 3 Kommentare »Um die Frage nach dem passenden System zu beantworten oder zumindest klarer werden zu lassen, baue ich jetzt einfach mal einen typischen SC für Heroic East einmal in der BoL Version und einmal als JotsS Charakter. Hört also die Geschichte von:
Fuan von Yun Ganhor
Fuan wurde in der Heiligen Stadt des Drachen als erster Sohn seines Vaters Taan geboren. Wie üblich wurde er als solcher zum Dienst im Tempel, genauer in der Tempelwache ausgebildet. Sein Leben änderte sich allerdings schlagartig, als sein Vater von einem Handelspartner betrogen wurde und die versprochene Ware nicht an den Tempel liefern konnte. Taan konnte seine Familie nur in die Sklaverei verkaufen oder sich selbst dem Drachen opfern, um die Schuld der Familie zu begleichen.
Aus Angst und in Panik erschlug Fuan die Wachen, die seinen Vater abholen wollten und war damit selbst dem Tod geweiht. Er floh aus der Stadt mit nichts als seinem Schwert und einigen Münzen mit einer Karawane, dessen Führer die Münzen für sein Schweigen behielt. Fuans Familie indes war glückloser und wurde zu Sklaven des Tempels. Ihr Schicksal ist ungewiss. Seitdem ist Fuan ein wanderndes Mietschwert. Er hat seiner Vergangenheit und dem Drachen den Rücken gekehrt und lebt ohne ein besonderes Ziel sein Leben überall in der Welt.
Bol-Fuan:
Geschicklichkeit 2
Stärke 2
Verstand 0
Auftreten 0
Lebensblut 14
Raufen 0
Nahkampf 2
Fernkampf 1
Verteidigung 1
Laufbahnen:
Soldat 1
Söldner 2
Händler 0
Vagabund 1
Gaben: Hart im Nehmen (LB +2)
Heldenpunkte: 5
Ausrüstung: Schwert aus seiner Zeit als Tempelwache, ein wenig Geld
So, das ist schonmal Fuan als BoL Charakter. Der Jaws-Fuan folgt.



