Design Gedanken und die Betrachtung der beiden Fuans

So, ein Tag ist vergangen und ich schaue mir die beiden Charakterdaten Fuans in BoL und JotSS an. Übrigens, nochmal bevor das für Verwirrung sorgt: Ich benutze die Begriffe PDQ, JotSS und Jaws quasi synonym, weil mein Regelgrundlage für die PDQ Variante eben Jaws Of The Six Serpents ist und das wiederum eine PDQ Engine hat. Also dann:

Beide Fuans sehen doch erstmal gut aus. Klassische Kämpfer ohne besonderen Schnickschnack. Der BoL Fuan hat einen Punkt in Fernkampf. Seine PDQ Inkarnation kann da nur mithalten, wenn der SL die Quality „Tempelwächter“ dafür durchgehen lässt. Dafür bildet die Kombination aus Entschlossen und Hitzkopf die Sache mit den erschlagenen Wachen aus der Hintergrundgeschichte ganz nett ab. Letztlich eine offensichtliche Erkenntnis: PDQ und BoL bedienen beide Sword and Sorcery, legen aber einen anderen Akzent. BoL kann wunderbar fast-paced-Pulpmagazine-Sword&Sorcery. In PDQ rückt die Figur (also der SC) automatisch etwas mehr in den Mittelpunkt. Das soll nicht heißen, dass man nicht auch mit dem jeweils anderen System charakter- oder plotzentriert spielen kann (man entschuldige übrigens die Vereinfachung), aber es ist eben ein Akzent.

Mir gefällt momentan der PDQ Fuan besser. Ich werde also erstmal PDQ als Basis benutzen, um mein Setting weiter auszubauen. Wenn man sich aber mal beide Charakterblätter anschaut, so sind sie sich gar nicht so unähnlich. Ich wage also zu behaupten, dass ein Großteil des Regelgerüsts mit BoL wie auch mit PDQ benutzbar wäre. Beispielsweise können Herkunftsgaben bei BoL auch parallel als Qualities bei PDQ genutzt werden. Selbiges gilt für Schwächen. Das ist natürlich nicht haargenau das gleiche, aber ähnlich genug, um eine Konvertierung nicht sonderlich zu erschweren.

Dann noch etwas zum Settingdesign: Ich favorisiere eine Bottom-to-Top Vorgehensweise. Bevor ich mir also einen Entstehungsmythos, einzelne Länder, einzelne Städte und einzelne Personen ausdenke, suche ich mir einen kleinen Fleck und arbeite den aus. Dann erweitere ich nach und nach mein Setting und vernetze die einzelnen Punkte. Dabei muss ich nur aufpassen, dass am Ende alles zueinander passt. Meiner Meinung nach eine wichtige, wenn auch kleine Erkenntnis!

Ich habe bisher also einen Gott inkl. seines grob skizzierten Kultes und eine Stadt, die eng mit diesem Gott verwoben ist. Als nächstes kommt also ein weiterer Stadtstaat dazu, der zum einen in Kontrast zu Yun Ganhor steht, zum anderen aber Verbindungen dazu aufweist. Vielleicht ein Ort, der viel vom Handel mit Yun Ganhor profitiert, aber längst nicht so festgefahren auf den Drachengott ist. Die Verbindung beider Städte sollte dann ein paar Abenteueraufhänger ergeben.



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