BoL: Kung Fu V.2

Ich war ja mit den Kung Fu Regeln nicht glücklich. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, in der ich anderes zu tun hatte und habe, aber daher konnte ich in einer freien Minute nocheinmal die Regeln anschauen. Eigentlich mochte ich Zornhaus Variante, allerdings scheint mir das Konstrukt momentan ein bisschen aufgebläht, weil es nur im Kampf zwischen zwei Kampfkünstlern interessant wird. Daher folgt nun V.2 der Kung Fu Regeln. Zur Erinnerung: Raufen nennt sich im HE aus Colorgründen „Kung Fu“.

Kampfkünstler

Kampfkünstler haben gelernt, ihren bloßen Körper als tödliche Waffen einzusetzen. Sie sind Experten im waffenlosen Kampf und werden oft von der Suche nach alten, vergessenen Techniken oder neuen Lehrmeistern getrieben. Andere verdienen ihren Lebensunterhalt in den Arenen der Stadtstaaten oder an den Höfen der Herrscher. Ihr geschulter Geist wird selten überlistet, so dass Kampfkünstler erstaunlich schnell reagieren können. Kampfkünstler werfen einen zusätlichen W6 bei Handlungen, die durch Geschwindigkeit entschieden werden, u.a. auch bei der Initiative.

So, das wäre die Grundkarriere für Kampfkünstler. Ich komme mehr und mehr zu der Überzeugung, dass eigentlich viel mehr nicht sein muss. Ein Geschwindigkeitsbonus ist was feines und sollte Anreiz genug für diese Karriere sein. Kung Fu kann schließlich jeder, jede Rauferei ist Kung Fu. Aber die richtig Guten, die sind eben auch richtig schnell. Dennoch, ganz ohne verschiedene Stile will ich auch nicht, daher kommt der Kung Fu Kreis ins Spiel. Darauf sind die Stile angeordnet und es gelten folgende Regeln:

– Jeder Stil ist eine Gabe und muss entsprechend gekauft und IT in einer Schule oder bei einem Meister erlernt werden. Ein Stil kann bei der Charaktererschaffung gekauft werden.

– Gegen den nächsten Stil im Uhrzeigersinn wird ein Stärkewürfel zusätzlich geworfen.

– Gegen den übernächsten Stil im Uhrzeigersinn wird ein Schwächewürfel zusätzlich geworfen.

– Gegenüberliegende Stile können nicht gelernt werden, sie sind zu unterschiedlich.

Das ist zwar weniger ausformuliert, aber ich finde es ausreichend genau für ein Setting, in dem Kung Fu nur ein Teilgebiet und nicht Schwerpunkt ist.



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