Herkunft: Yun Balhan

Yun Balhan – wer sein Leben hinter sich lassen will oder muss, wird wohl früher oder später den berüchtigten Hafen im Südosten der Drachenlande aufsuchen. Niemand hier schert sich um die Vergangenheit, noch weniger um die Zukunft. Yun Balhan ist eine einzige, riesenhafte Ausschweifung, die das Leben ohne Rücksicht auf das Morgen zelebriert.

Auf der anderen Seite darf sich der Hafenstaat zu den gefährlichsten Orten der Lande zählen. Seit jeher haben der Traum von Freiheit und Lebenslust den Abschaum der Menschheit zu diesem Ort gezogen. Klingen sitzen locker in Yun Balhan und manch einer, der die Gassen unterschätzte, erlebte den nächsten Morgen nicht. Die Stadt hat keine nominelle Regierung, stattdessen gilt das Recht des Stärkeren. Aktuell  kümmern sich einige der größeren Piratenkapitäne um die Stadt und setzen ihre Interessen mit eiserner Hand durch. Allerdings sind auch sie oft genug uneins und können so oder so nicht jeden Winkel der Stadt kontrollieren. Letztlich läuft es auf eine einfache Tatsache hinaus: Niemand außer dir selbst hilft dir in Yun Balhan.

Stärken:

Nichts, was es nicht gibt: Irgendwo zwischen den Spelunken und Baracken findet sich der, der die gesuchte Information hat oder weiß, wie man den gesuchten Gegenstand beschaffen kann. Immer.

Unkraut: Viele haben versucht, den Piratenstaat zu vernichten und so die Bedrohung ein für allemal zu beseitigen. Ebenso oft hat sich Yun Balhan erholt und wieder aufgebaut. MAn kann die Mauern schleifen, doch die Bewohner bauen sie wieder auf. Man kann die Machthaber stürzen, aber Yun Balhan ist die Masse an Abschaum, nicht ein einzelner Mann an der Spitze. Man kann die Bewohner vertreiben, dann segeln sie fort und bauen später die Stadt neu auf.

Hafen: Yun Balhan ist einer der größten Häfen der Drachenlande, inklusiv einer beachtlichen Flotte durch den Kapitänsrat und die einfache Beschaffung von Nahrung durch Fischerei.

Schwächen:

Gesetzlos: Der Rat ist uneins, die Straßen unsicher, es gilt das Recht des Stärkeren. Bandenführer sind das eigentliche Gesetz in den hinteren Vierteln und der Tod kommt rasch in Yun Balhan. Wer könnte schon einen Haufen von Banditen und Mördern kontrollieren?

Kein Handel: Kaum jemand ist so verrückt, mit Yun Balhan zu handeln. Die Stadt ist auf Eigenversorgung oder Plünderung angewiesen, um ihren Bedarf zu decken.

Instabil: Yun Balhan ist eher ein Rattennest als ein geordneter Ameisenstaat. Es können durchaus empfindliche Schläge gegen die Stadt geführt werden, die Yun Balhan zumindest zeitweise erheblich Schwächen.

Gelegenheiten:

Kapitän Tae sucht immer neue Leute für seine Besatzung. Er kontrolliert mehrere kleine und mittelgroße Dschunken und ist daran interessiert, seine Flotte zu vergrößern oder seine Mitkapitäne zu schwächen. Aktuell plant er eine Sabotage der nächstgrößeren Flotte – die von Kapitan Hu – um seine Position zu stärken. Wenn also ein paar in der Stadt unbekannte Taugenichtse einige von Hus Dschunken in Brand stecken würden, wäre das ein paar Münzen wert. Leider bewacht Hu seine Schiffe gut.

Kapitän Hu wiederum weiß um den Neid seines Kapitänskollegen. Noch skrupelloser als Tae, möchte Hu diesen einfach direkt aus dem Weg räumen. Tae hält sich meist in seinem Stammbordell auf, allerdings ist es nicht einfach, an seinen Leibwächtern vorbei zu kommen.

Ein glückloser Akolyt des Ganhor Kultes hat in der Stadt im Rausch einen wichtigen Kultgegenstand verspielt, nachdem er ihn überhaupt erst in der Stadt fand. In wenigen Tagen soll er in Yun Ganhor eben jenen Gegenstand präsentieren. In seiner Verzweiflung ist ihm Hilfe bei der Beschaffung eine hohe Summe wert.

„Molchgesicht“, ein kleiner Gauner, hat im Streit einen Mann erschlagen. Erst später wurde ihm klar, dass der Mann Qiang-Wei war, Anführer der Blutfäuste, einer der gefürchtetsten Banden der Stadt. Er versteckt sich seit Tagen und sucht verzweifelt einen Möglichkeit, die Stadt unbemerkt zu verlassen. Die Blutfäuste durchkämmen derweil die Stadt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie Molchgesicht finden.

Bedrohungen:

Chuxia ist an einem Abkommen mit Yun Balhan interessiert. Im Austausch gegen Feuerwaffen sollen Neutralität und ein Beuteanteil ausgehandelt werden. Als „Druckmittel“ und um den zerstrittenen Rat einig zu halten, plant Chuxia die Entführung mehrerer Söhne und Töchter der Kapitäne.

Wassergeist: Gerüchte von einem bösen Meeresgott beziehen sich auf einen Wasserdrachen, der sich die Hafenumgebung als neues Heim erkoren hat. Er hat, bisher versehentlich mehrere kleine Fischerboote gerammt. Eine Lösung muss her, welcher Art auch immer.

Knappheit: Die Erträge der wenigen Felder um die Stadt werden immer dürrer und auch die Fischerei bringt weniger Nahrung ein als nötig. Tatsächlich versuchen einige Spione Yun Ganhors, die Felder und Gewässer zu vergiften. Um nicht aufzufallen, tun sie dies langsam. Wenn sie nicht aufgehalten werden, werden diese Nahrungsquellen versiegen und die Stadt in blutige Kämpfe um die Reserven stürzen. Die Bevölkerung weiß davon nichts und vermutet eher einen bösen Zauber.

—— Platzhalter für Gaben und Schwächen ———-



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