Grenzberg: Die Höhlenarena

Endlich hatte ich mal wieder ein bisschen Zeit für Grenzberg, hier gibt es nun also eine Erweiterung, von mir hochtrabend auch „Regionalmodul 1“ genannt: Die Höhlenarena, in der Wachmann Gero und seine Mannen ihre geheimen Kämpfe austragen.

 

DIE HÖHLENARENA

 

Die Höhlenarena in Grenzberg

 

Lage:

Die Höhlenarena findet sich natürlich nicht in Grenzberg, sondern gut versteckt in den östlichen Hügeln. Ein Eingeweihter braucht von Grenzberg zu Fuß etwa zwei Stunden, bis der Eingang vor ihm auftaucht.

 

Geschichte:

Wachmann Gero fand vor etwa einem Jahr durch Zufall die Höhle in den Hügeln. Schon zu dieser Zeit fanden erste Kämpfe unter den jüngeren (meist männlichen) Grenzbergern statt. Entstanden aus simplen Raufereien aus Langeweile oder um die Gunst der Mädchen, entwickelte sich daraus eine geheime „Sportart“ und für Gero, der ein gewisses Talent für die Organisation an den Tag legte, eine neue Einnahmequelle. Gero erkannte die vorteilhafte Beschaffenheit der Höhle und begann mithilfe der Kämpfer, die Höhle zur jetzigen Arena auszubauen.

Die Höhle wird regelmäßig zu Vollmondnächten genutzt und mittlerweile ist ihre Existenz unter der Hand bis über die Grenzberger Grenzen hinaus getragen worden. Burschen aus der ganzen Umgebung finden sich mit dem Vollmond in den Hügeln ein um zu kämpfen, zu wetten oder zu trinken. Gero seinerseits ist stets bemüht, bis zum nächsten Vollmond eine neue Attraktion wie einen neuen Kämpfer zu präsentieren. Zur letzten Kampfnacht wurden, neben den üblichen Zweikämpfen, erstmals bewaffnete Kämpfe und zuletzt ein Kampf des besten Kämpfers gegen zwei wilde Hunde durchgeführt. Die Kämpfer waren begeistert, so dass Gero ankündigte, eine noch größere Attraktion bis zum nächsten Vollmond heranzuschaffen.

Aktuelle Situation:

Der Kämpferkreis umfasst 26 Personen und Gero, der nur verwaltet, aber nicht selbst an den Kämpfen teilnimmt. Gero hat einen Kontaktmann gebeten, ihm eine „Herausforderung“ zu beschaffen und bekam einen gefangenen Blutluchs. Diese Raubkatzen sind normalerweise nicht in Menschennähe zu finden, auch wenn einige von ihnen durch den Grenzberger Forst oder die Hügel streifen. Das gefangene Exemplar ist ein aggressives Weibchen von stattlichen 90cm Stockmaß, das nun ihr Dasein in einem Verschlag in der Höhlenarena fristet.

Darüber hinaus ist Zanen Taldot die Existenz der Arena bekannt, seit einem Kämpfer vor einigen Wochen in der Axt ein Wort zuviel über die Lippen kam. Taldot hat daraufhin von Gero gegen das Versprechen der Verschwiegenheit Zugang zu den Kampftagen erhalten. Der Gildenmann hat die Kämpfergemeinschaft als perfekte Möglichkeit erkannt, Männer für die Diebesgilde zu rekrutieren und hat damit auch schon heimlich begonnen. Langfristig will er Gero aus der Gemeinschaft heraus haben, aber noch stärkt er schlicht und heimlich seinen Einfluss auf die Kämpfer.

Beschreibung:

  1. Höhleneingang. Der Eingang liegt in den östlichen Hügeln hinter einer Baumgruppe und ist ohne weiteres nicht einsehbar. Man braucht einiges an Glück oder das Wissen um die Höhle, um sie hier zu finden. Einige Meter hinter dem Eingang befindet sich ein stabiles, hölzernes Tor, das mit einer schweren Eisenkette und einem guten Schloss gesichert ist. Wer die Kette gewaltsam entfernen will, braucht eine passende Waffe oder ein passendes Werkzeug und muss einen Kraftakt -2 erfolgreich bewältigen. An Kampftagen ist das Tor zwar geöffnet, aber zwei Männer bewachen den Eingang und lassen niemanden ein, der nicht die Parole „Blutige Nasen zu Vollmond“ kennt.
  2. Höhlenteil A. Hier ist nicht viel zu sehen. Der erste Teil der Höhle liegt etwa zwei Meter höher als der hintere Teil. Beide Höhlenteile sind über eine Leiter verbunden.
  3. Höhlenteil B. Hier halten sich zu Kampfzeiten die meisten Personen auf und hier befinden sich ebenfalls alle wichtigen Einrichtungen der Arena.
  4. Rüstkammer und Wettbüro. Hier lagern einige Lederpanzer und Waffen (2 Kampfstäbe, 4 Speere, 2 Lederpanzer mit Lederschienen), sowie die jeweiligen Wetteinsätze des Tages. Nach den Kämpfen bildet sich meist eine lange Schlange vor der Tür, hinter der Gero die Gewinne auszahlt und benutzte Ausrüstung in Empfang nimmt.
  5. Monsterverschlag. Momentan lebt hier das gefangene Blutluchsweibchen und späht durch die Ritzen zwischen den Brettern, während es unruhig auf und ab marschiert. Zur nächsten Vollmondnacht wird es unter Einsatz mehrerer Speere und einer dicken Kette, die schon jetzt um seinen Nacken gelegt wurde, in die Grube getrieben und dort auf einen mutigen Kämpfer gehetzt werden.
  6. Die Grube. Ein nochmals etwa zwei Meter tiefes und ca. sechs Meter im Durchmesser breites Loch mit zwei Leitern am West- und Ostende, sowie spitzen Steinen rundherum als Begrenzung und martialischen Schmuck. Der Boden ist von altem Blut gesprenkelt und auch die Leitern sind an mehreren Stellen rot verfärbt. Die Kämpfer stellen sich hier ihren Gegnern und kämpfen zumeist bis zur Bewusstlosigkeit. Das Publikum steht oben um die Grube herum,feuert seinen Favoriten an und bricht in heisere Jubelrufe aus, sobald die ersten heißen Tropfen Blut aus einer Wunde schießen oder ein Zahn bei einem harten Haken aus dem Kiefer des Getroffenen bricht.

 

Das .pdf gibt es hier: Höhlenarena

 

 

Ich arbeite darüber hinaus an einigen Beispielkämpfern, einen Kämpfergenerator und einen schöneren Kampfsystem. Das kommt alles demnächst und ist auch schon ein Stück fortgeschritten, aber eben noch nicht fertig.

 

So long and keep slaying,

Tarin

 


2 Kommentare on “Grenzberg: Die Höhlenarena”

  1. greifenklaue sagt:

    Gut gemacht, wenn du da beständig dranbleibst, ist das ein echt gutes Ausgangsdorf für abenteuer, welches selber viel Potential bietet.


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