Grenzberg: Das Umland, die Sandbox

Es gilt wie immer:

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Grenzberg ist © Dennis Filipiak. Einige Rechte vorbehalten. Dieses Produkt ist unter der CC BY-NC-SA 3.0 Deutschland Lizenz lizensiert.

Grenzberg: Umland und mehr

Die Kleinstadt Grenzberg steht ja für sich allein. Das hindert mich aber nicht daran, ein kleines Sandbox Setting (Arbeitstitel: „Die Grenzbox“) drumherum zu bauen und für meine Runde zu verwenden. Letztlich entferne ich mich damit natürlich von Caera, allerdings gibt es in Grenzberg sowieso nur den Helia-Tempel als direkten Bezug zum DS-Haussetting. Aktuell arbeite ich an der Karte (Status: 50%). Nichtsdestotrotz gibt es schon einiges zu berichten, also heran damit!

 

Die Karte des Grenzberger Umlandes

Grenzberg: Die Stadt wurde erst vor wenigen Jahrzehnten gegründet, hat sich allerdings in dieser Zeit zum wichtigsten Markt der Gegend entwickelt. Vor allem über die gut ausgebaute Südstraße erreichen täglich Händler und Reisende die Stadt. Westlich finden sich die Grenzberger Hügel, ein nur leicht bewachsenes Gebiet, das aber auch noch nicht sonderlich erschlossen ist. Der im Norden angrenzende Grenzberger Forst ist ein dichter Wald, aus dem das meiste Holz stammt, das in Grenzberg zum Bau verwendet wird. Aber der Wald beherbergt auch andere Bewohner, Geheimnisse und mehr.

Die Ebenen: Nordwestlich von Grenzberg liegen die Ebenen. Das weite Grasland ist fruchtbar, so dass viele Bewohner der Dörfer, aber auch mancher Bürger Grenzbergs mit gierigem Blick auf das Land schauen. Allerdings durchstreifen mehrere Hobgoblin Clans die Ebenen und beanspruchen sie für sich. Die Hobgoblins sind generell streitlustige Nomaden, meist beschränken sich die Streitereien und Fehden aber auf den nächsten Nachbarclan. Dennoch sind die Clans eine Bedrohung. Sollte jemand in der Lage sein, sie zu einen, könnten die menschlichen Siedlungen sich einem nahen Feind gegenüber sehen.

Am Ostrand der Ebenen befindet sich ein Wald aus knorrigen, vertrockneten Bäumen, der allgemein nur Totenholz genannt wird. Das Holz ist brüchig und morsch, weshalb es nur selten zum Bau verwendet wird. Generell begeben sich nur wenige Personen ins Totenholz. Kein Sprößling findet sich zwischen den skelettartigen Resten dessen, was wohl einst ein gesunder Wald war. Der Grund für den Verfall ist unbekannt, aber die Bewohner des Umlandes sind sich sicher, dass es nichts Gutes sein kann.

Hügelheim: Eine kleine Siedlung (D) östlich der Grenzberger Hügel. Hügelheim entstand, als einige Grenzberger Siedler sich hinter den Hügeln niederließen, um im Gebirge nach Erz und Edelmetallen zu schürfen. Tatsächlich ist die Gemeinde darin recht erfolgreich und schickt fast wöchentlich eine Handelskarawane zum Grenzberger Markt. Man lebt ansonsten recht abgeschieden am Rand des Gebirges. Der Westpass ist nah und die einfachste Möglichkeit, das Gebirge zu überqueren.

Der einsame Turm steht am nordöstlichen Rand der Ebenen. Er ist aus grauem Stein erbaut und ragt gut 30 Meter krumm und schief in den Himmel. Nur ein Elf und ein paar wenige Menschen wohnen hier abgeschieden und zurückgezogen. Gelegentlich erscheint einer von ihnen in Grenzberg oder Hügelheim und kauft Vorräte. Dann dauert es wieder Monate, bis man wieder von den Bewohnern des Turms hört. Gerüchteweise handelt es sich bei dem Elfen um einen Magier und bei den Menschen um seine Lehrlinge. Andere behaupten, der Elf sei ein Geist, der die Menschen dort gefangen und unter seiner Kontrolle hält.

Die Nebel: Weit im Norden wird das Land immer nebliger, bis man schließlich an einem Abhang steht und sich einem Wolkenmeer gegenüber sieht. Die Nebel sind eine natürliche Grenze des Landes. Man hört in ihnen gelegentlich Stimmen flüstern und sieht geisterhafte Schatten. Angeblich können die Nebelstimmen einem Mann die Zukunft vorhersagen, wenn dieser nur richtig fragt. Wie man richtig fragt, ist dagegen nicht bekannt. Bisher sind nur wenige aus den Nebeln zurückgekehrt und diese wenigen waren verrückt. Eine Ausnahme bilden die Nebelzwerge, denen die Nebel scheinbar nichts ausmachen.

Ban Tamar: Wer die Ebenen durchwandert oder der Nordstraße folgt, kommt irgendwann nach Ban Tamar. Die „Stadt in den Nebeln“ ist die Heimat der Nebelzwerge. Tatsächlich ist Ban Tamar durchgängig vom Nebel erfüllt. Seine Bewohner sind allesamt bleiche, in graue Gewänder gekleidete Zwerge, die den Nebel als ihre Heimat und gleichsam ihren Gott ansehen. Die Nebelzwerge sind fähige Magier (größtenteils Heiler und Zauberer, selten Schwarzmagier) und handeln mit allerlei magischen und alchemistischen Gütern.

Der Riss liegt westlich des Grenzberger Forstes. Eine tiefe Furche durchzieht hier den Boden, mal nur eine schmale Linie, mal gute 20 Meter breit. Aus dem Boden dringen Ruß und stinkender Rauch, die Erde für Ackerbau unbrauchbar machen. Schlimmer noch, der Riss würgt gelegentlich Monstren und Bestien hervor, die dann das Land durchstreifen und oft genug Verderben und Schrecken über die Bewohner bringen. Ishaq, der Magier in Grenzberg, ist sehr an dem Riss interessiert und würde nur zu gern mehr über ihn in Erfahrung bringen.

Orkenfeld ist der Ort, an dem die letzte große Schlacht gegen die Orks geschlagen wurde. Bevor Grenzberg entstand, war das Gebiet wild und fest in der Hand eines Orkhäuptlings namens Goskur. Um das Land in menschliche Hand zu bringen, wurde Schlacht um Schlacht gegen den Ork und seine Streitmacht geschlagen, bis sich die Armeen letztlich auf dem Orkenfeld gegenüber standen. Die Schlacht dauerte mehrere Tage, bis schließlich kein Ork mehr am Leben blieb. Die Leiber der Orks wurden den Raben gelassen, nur die gefallenen Menschen wurden bestattet oder verbrannt. Kaum jemand sucht dieses Gebiet auf, nur einige verwirrte Individuen, mehr Tier als Mensch, huschen zwischen den Überresten herum, plündern die Reste oder schlagen ihre Zähne in alles, was einigermaßen genießbar erscheint.

Schweigen: Die Insel mitten im See südlich des Orkenfeldes ist ein Ort der vollkommenen Stille. Ein uralter Klosterbau befindet sich dort, dessen Bewohner ebenfalls kein Wort sprechen. Jeder, der so wünscht, wird aufgenommen. Niemand hat je das Kloster wieder verlassen, wenn auch die Schweigenden jeden einlassen und das Tor nie verschlossen ist. Angeblich finden sich auf Schweigen die Antworten auf den Ursprung des Risses und der Nebel. Allerdings ist es noch niemandem gelungen, einen Schweigenden wieder zum Reden zu bringen oder einem Hinweis erfolgreich nachzugehen.


2 Kommentare on “Grenzberg: Das Umland, die Sandbox”

  1. greifenklaue sagt:

    Finde toll, wie du an Grenzberg dranbleibst und les immer gern wieder rein!!!

  2. Tarin sagt:

    Danke, macht auch Spaß🙂
    Grenzberg zu bespielen ist leider wegen dem Auslandssemester einer Mitspielerin nach hinten gerückt, aber dafür kann ich in aller Ruhe ausbauen.


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