Bekannte Settings mit abgefeilten Seriennummern

Drüben bei B/X Blackrazor bastelt JB gerade an einer Settingconversion für X-Plorers, die ziemlich eindeutig Star Wars ohne Lizenz ist. Hierzulande weit bekannter dürfte Schnutenbach sein, das anno dazumal von Karl-Heinz Zapf für Warhammer entwickelt wurde, was deutlich anzumerken ist.

In den meisten Fällen werden solche Conversions/Hacks wohl mit dem „eigentlichen“ Setting bespielt, aber ich frage mich, ob das bewusste Spielen in den Alternativsettings nicht seine Vorteile hat. Insbesondere bei einem Settingkoloss wie Star Wars kann es ja sehr befreiend sein, nonkanonisch vorzugehen. Erfinde einen neuen Planeten, neue Fraktionen, neue Machtnutzer, spiele nicht im Schatten der Big Three. Geht natürlich auch im offiziellen Universum mit der richtigen Gruppe, klar.

Ich bin unentschlossen, was meint ihr? Und guckt euch X-Plorers an, das ist cool und für lau zu haben.


One Comment on “Bekannte Settings mit abgefeilten Seriennummern”

  1. John Doe sagt:

    Hi,

    grundsätzlich kann ich deine Überlegungen gut nachvollziehen und glaube, dass das nicht pauschal zu beantworten ist. Ich würde mich immer fragen: Möchte ich einen Hintergrund bespielen der mir gefällt oder möchte ich eine Welt die Charakteristika dieses Hintergrund trägt? Beispiele:

    1. Man möchte Star Wars spielen, weil man die Jedi vs. Sith-Konflikte mag. Einem gefallen die philosophischen Konzepte der Parteien und ihre Wechselwirkung mit der Umwelt (z.B. der Galaktischen Republik). Hier möchte man den Hintergrund haben wie er ist und es würde einem seltsam vorkommen, alles einfach nur umzubenennen.

    2. Man möchte Machtkämpfe wie in „Game of Thrones“ spielen, aber gleichzeitig hätte man das Macht- und Parteiengefüge lieber anders und mehr eigene Ideen einbringen. Dann ist es besser sich ein offenes System zu schnappen (oder das GoT abzuwandeln), statt beim spielen an jeder Ecke den Hintergrund abzuwandeln.

    Noch einmal eine andere Sache ist es, wenn man nicht die offizielle Lizenzversion nimmt, weil einem die Kosten zu hoch sind (gerade bei FFG unverschämt) oder das Regelsystem einem nicht zusagt. Da braucht man sich wohl wirklich nicht zu scheuen freine Conversions zu nehmen.

    In dem Sinne: Wenn du mit X-Plorers liebäugelst, weil dir der offizielle Kram zu teuer ist greif zu und benenn die Dinge einfach mit Star Wars-Begriffen um. Wenn es dir nur drauf ankommt ein Sci-Fi-RPG zu spielen, dass den Themen von Star Wars nahe kommt, dann greif ebenfalls zu! Ich sehe nirgendwo einen Grund sich an offizielle Produkte zu ketten.😉

    Schöne Grüße,
    John Doe


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