Goblins on Tour: Cons, Cons, Cons

Man muss sich ja langsam mal Gedanken machen, wo man gern aufschlagen würde.  Die Zeit gibt sich momentan rar, um sich mit RPG Themen zu beschäftigen, was sich leider auch an meiner Postingdichte hier im Blog oder in diversen Foren zeigt. Jedenfalls, wenn alles klappt, schaffe ich es am Samstag für einen Tag auf die Morpheus in Herne. Außerdem wäre ich Anfang Februar gern auf der DorfCon in Düsseldorf, ausgerichtet von den Köbolden zum Gratisrollenspieltag (also auch sonst. Aber dieses Jahr passt es so schön). Und es sieht tatsächlich momentan immer besser für mich aus, es auf die MantiCon im August zu schaffen. Ganz sicher ist das leider alles noch nicht, weil das Jahr einen Haufen Neuerungen mit sich bringt – Studienabschlüsse sind eben zeitaufwendig. Aber: Es ist ein Silberstreif am Horizont zu sehen. Auf irgendwas schaffe ich es schon. Und mit ein bisschen Glück eben sogar schon Samstag 😉

 

Jemand da, den man treffen kann?

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Aventurien ist der fast perfekte Hintergrund für Larp

Alles, was ich an Aventurien laaaaaangweilig finde, macht es zu einem super Larp Setting. Die Detailfülle, die Wurzeln in Deutschland mit entsprechender Optik und die Hotzenplotzigkeit, die allgemein bekannten Kinderreim Zauber…

Aventurien bietet sich fürs Larp geradezu an. Ein stinkeinfacher Charakter kann mit tausend kleinen Details lebendig gemacht werden. Er kann ein Boltan Fan sein, ein aventurisches Bier bevorzugen und den flinken Difar nach dem Eintopf fürchten. Ein Magier kann seine Faust ausstrecken und FULMINICTUS!!! brüllen. Der Gegner weiß Bescheid, ohne dass ein Reissäckchen oder Softball fliegen muss. Auelfen sind Auelfen und nicht ein wilder Mix aus Hoch- Wald- und Sonstwie-Elfen mit Einflüssen verschiedenster Vorlagen. Geweihte der Zwölf können im ganzen Mittelreich und damit auf DSA Cons auf Gläubige hoffen und richtig rumpriestern – wer auf einem Larp schonmal einen Priester spielen wollte und mit Glück zwei bis drei Gläubige hat, kennt das Problem 😉 Selbst mit weit verbreiteten IT Religionen kommt man nicht an den festen Hintergrund ran, der den DSA Geweihten in die Hände spielt. DSA ist außerdem kein Spiel der immer größeren Plots. Kleinere Stories mit normalen Bürgern, Dörflern oder zumindest mundanen Charakteren sind spielbar und vorlagentreu. Schlussendlich: Der Anspruch vieler DSA’ler, möglichst immersiv spielen zu wollen und ihren Charakter einfach auszuspielen, lässt sich im Larp wunderbar umsetzen.

Auch, wenn ich DSA nicht mehr am Tisch spielen will: Einer DSA Con würde ich eine Chance geben. Bleibt zu hoffen, dass sich noch ein passendes Regelwerk findet und mal ein Con in der Nähe stattfindet. Das würde ich mir gern anschauen und mit meinem alten Norbardencharakter Larp-Aventurien unsicher machen 🙂